Die Heimat der Menschheit


Der Ursprungsort, an dem die Menschen von Gott erschaffen wurden, heißt Jiba. Diese Heimat aller Menschen, welche sich etwa in der Mitte Japans befindet, weckt in unserem menschlichen Herzen Sehnsucht, weil aus Jiba die Gnade Gottes, der Vater und Mutter aller Menschen ist, in alle Richtungen auf der Welt hervorquellt, und zwar durch den Kagura-Gottesdienst. Dieser Gottesdienst wird nur in Jiba durchgeführt, und dabei stellen zehn ausgewählte Personen (fünf Männer und fünf Frauen) mit jeweils verschiedenen Handgebärden die zehn Aspekte des vollkommenen Schutzes Gottes symbolisch dar. Und darin wird sein schöpferisches Tun bei der ersten Erschaffung der Menschen und der Welt vergegenwärtigt.

Am 26. Oktober 1838 offenbarte sich Gott durch eine Frau namens Miki Nakayama, indem er in ihren Körper einging. Seither ist ihr Herz das Gottes geworden, und sie hat den Menschen die Lehre Gottes durch ihre gesprochenen und geschriebenen Worte sowie durch ihre Taten verkündet. Miki Nakayama ist also die Stifterin der Religion ,,Tenrikyo (wörtlich: Die Lehre der himmlischen Wahrheit)“ und wird als Oyasama (unsere Eltern) verehrt. Am 26. Januar 1878 zog sie sich im Alter von neunzig Jahren aus ihrem irdischen Körper zurück. Doch sie lebt und arbeitet auch heute noch ewig in Jiba, um alle Menschen zu beschützen.

Viele Menschen kehren heute aus aller Herren Länder in Sehnsucht nach der ewig lebenden Stifterin in die Heimat der Menschheit zurück, wo ihnen Gottes Segen erteilt wird.